Giant Sand - Support: Joseph Parsons
03.06.2010, 20:00
Am dritten Abend des 10-Jahres Festes performt Giant Sand aus den USA im Innenhof des Haus der Musik.
"Kommerziell erfolgreich zu sein, macht eher mehr Probleme, als dass es das Leben verbessert", erklärt der Sänger, Gitarristen und Songwriter Howe Gelb 2002 in einem Interview. Eine Einstellung, die ihm den Titel „graue Eminenz des US-amerikanischen Gitarrenundergrounds" eingebracht hat. 1980 gründet er in Tucson, Arizona Giant Sand (Worms), die Mutter einer ganzen Reihe von Bands, die in den folgenden Jahren unter dem Begriff Desert Rock bekannt werden sollen, darunter Naked Pres, Meat Puppets, Green on Red oder später Calexico (gegründet von den 2 ehemaligen GIANT SAND Mitgliedern John Convertino und Joey Burns) - gitarrenlastige, verspielte Musik, die so etwas wie den Soundtrack zu Arizonas Wüstenlandschaft darstellt.
PRÄSENTIERT VON TBA & FM4
Joseph Parsons:
Vom ersten bis zum letzten Akkord präsentiert sich der sympathische Musiker straight, ambitioniert und gleichzeitig lässig entspannt. Seine Songs wirken unheimlich gereift und werden clever in groovige, federnde, semiakustisch/elektrisch-rockende Arrangements verpackt, mit verspielten Keyboard-Klängen, zupackenden Gitarrenlinien und rhythmisch dynamischen Schlagzeugmustern garniert. Seine Stimme zwischen Tenor und Bariton schafft große Gefühle, die den Hörer bannen, förmlich elektrisieren und die Songs miterleben lassen - da werden Assoziationen zu James Taylor, Leonard Cohen, John Gorka, Richard Buckner, Marc Cohn, David Gray und Neal Casal geschürt.
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